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Von der Raupe zum Schmetterling

Im Kindergarten haben wir Raupen in einem Aufzuchtbehälter beobachtet. Auf dem Boden des Behälters sieht man das Futter. Es enthält pflanzliche Bestandteile, gemischt mit Fruchtzucker.

Am 1. Tag waren die Raupen nur 2,8 cm klein. Von Tag zu Tag wurden die Raupen immer größer und dicker. An Tag 6 waren sie schon 4 cm groß. Auf dem Foto sehen wir die Seidenfäden, die sie gesponnen haben.

Das Puppenstadium

 

Nach 2 Wochen ist der Zeitpunkt gekommen. Die Raupen sind zum Becherdeckel gekrochen und hängen sich an das Vliestuch bzw. an den Deckel. Ihr Körper sieht nun aus wie ein „J“. Die sogenannte Metamorphase zum Schmetterling beginnt und die Raupe bereitet sich auf ihre letzte Häutung vor.

 

Jetzt sind die Raupen ganz besonders empfindlich und man sollte sie nicht stören.

 

 

Die Puppen werden nun vorsichtig aus dem Aufzuchtbehälter entnommen und in die Aufzucht Voliere gesetzt.

 

Beim Umsetzen fingen die Raupen ganz schön zum Zappeln an. Somit schützen sie sich vor ihren Fressfeinden.

Die Geburt des Schmetterlings

 

Nach 7 Tagen sind unsere Schmetterlinge (Distelfalter) endlich geschlüpft. Aus dem Schwanz des Schmetterlings sickert rote Flüssigkeit, die wie Blut aussieht. Dabei handelt es sich aber nur um Stoffwechselprodukte der Puppe.

Die Schmetterlinge müssen ab jetzt täglich Futter bekommen.

 

Den Blumenschwamm haben wir in Zuckerwasser getränkt. Sie mögen auch Orangen, Bananen oder Gurken.

 

 

Abschied nehmen

 

Nach 2 Tagen wollten wir die Schmetterlinge wieder freilassen Da das Wetter etwas kühl und nass war, wollten die Schmetterlinge nicht fliegen.

 

Am 3.Tag haben wir nochmals einen Versuch gestartet. Zwei der Schmetterlinge sind gleich davon geflogen. Die anderen mussten sich erst an die Natur bzw. neue Umgebung gewöhnen und haben sich noch etwas Zeit gelassen. Während der Gartenzeit sind auch die letzten Schmetterlinge davon geflogen.