Kooperation mit der Grundschule

Jedes Kind durchläuft individuelle Entwicklungs- und Lernprozesse, die in der Familie beginnen und durch den Kindergarten und die Schule unterstützt und gefördert werden. Zusammen mit Eltern tragen Tageseinrichtungen und Schule gemeinsam die Verantwortung, beim Übergang vom Kindergarten in die Schule für die Kinder eine weitestgehende Kontinuität ihrer Entwicklungs- und Lernprozesse zu gewährleisten. Daraus ergibt sich die Verpflichtung zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule.

Tageseinrichtungen, insbesondere Kindergärten und Schulen haben gemeinsame pädagogische Grundlagen, die mit der Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes, seiner Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit sowie im Aufbau tragfähiger sozialer Beziehungen liegen. Die Aufgaben der Kindergärten und der Schulen unterscheiden sich dadurch, dass sie die Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen begleiten und unterstützen. 

Ziele der Kooperation

Übergeordnetes Ziel der Kooperation ist es, dass der Übergang vom Kindergarten in die Schule für jedes Kind gelingt.

Dazu gehört es,

  • den individuellen Entwicklungsstand und Förderbedarf des Kindes,
  • pädagogische Konzepte und Methoden voneineander,
  • Wünsche und Erwartungen der Eltern im Blick auf das Kind,
  • mögliche schulische Lernorte im Grund- und Förderschulbereich

zu kennen und zu berücksichtigen.

Formen der Kooperation

Unterschiedliche Felder der Zusammenarbeit liegen im

  • regelmäßigen Besuch der Kinder mit der KooperationslehrerIn im Kindergarten und dem Schulgebäude
  • gemeinsamen Aktionen und Einladungen zu Veranstaltungen
  • Beobachtung der Kinder hinsichtlich ihrer Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen, ggf. unter Einbeziehung anderer Fachstellen
  • fachlichen und organisatorischem Austausch der Pädagogen
  • Beratung mit Eltern