Entdeckungen im Entenland

(Quelle: Leitfaden Entenland 1, Erstauflage Januar 2007)

Die „Entdeckungen im Entenland“ wenden sich an Kinder zwischen drei und vier Jahren. Die hauptsächliche Zielsetzung des Projekts ist es, die Kinder zu befähigen, in der Vielfalt der Dinge klare Strukturen zu erkennen.

Einmal pro Woche treffen sich die Kinder in kleinen Gruppen von vier bis sechs Kindern zu einer ca. 45-minütigen Lernsequenz mit ihrer Erzieherin im „Entenland“. Hier erfahren sie mathematische Bildung als intensives und unterhaltsames Erlebnis, an dem alle Kinder teilhaben können.

Sortieren und Ordnen
Zwei Methoden des Denkens helfen uns ständig, unser Bedürfnis nach Sicherheit zu befriedigen: Sortieren und Ordnen. Durch Sortieren und Ordnen lernen die Kinder, Begriffe zu bilden und werden mit ebenen und räumlichen Figuren vertraut.

Orientierung in Raum und Zeit
Vor allem ist es die Zeit, die „Ordnung“ schafft: im Ablauf eines Tages, eines Jahres, einer Geschichte, in allem, was wir tun. Die Kinder sollen die Ordnung der Zeit bewusst wahrnehmen und beispielsweise mit „vorher/nachher“ beschreiben können. Zudem beschäftigen sie sich mit räumlichen Begriffspaaren wie „innen/außen“, „vorne/hinten“ und „oben/unten“.

Erste Erfahrungen mit Zahlen
Bei den „Entdeckungen im Entenland“ werden die Kinder systematisch mit dem Würfel vertraut gemacht. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Förderung der Simultanerfassung (Mengenerfassung mit einem Blick) von eins bis fünf Gegenständen. Auch das Zählen (von 1 bis 10) ist auf spielerische Art eingebunden. Das Entenland dient somit auch als Vorbereitung auf die „Entdeckungen im Zahlenland“, dem Programm zur frühen mathematischen Bildung von Prof. Preiß.

Sprachförderung
Bei allen Aktivitäten der Kinder wird auf eine Förderung der sprachlichen Entwicklung geachtet. Dies geschieht insbesondere in Gesprächsrunden über die jeweiligen Inhalte, durch Reime, Rätsel und durch Geschichten vom Entenkind.