Konfi-News 2020/2021

Termine

24.02. - 24.03. Konfi digital

           15:15 Gruppe 1

           17:00 Gruppe 2

Wir und der christliche Glaube...

Bibel lesen

Wer braucht die Bibel und warum? - So haben wir uns gefragt. Klar, die Pfarrerin und der Pfarrer, um den Gottesdienst vorzubereiten. Aber auch Menschen, die mehr von Gott erfahren wollen; Menschen, die mehr vom Glauben wissen wollen. Also eigentlich doch auch wir, die Konfis!

Wir starten eine Bibel-Lese-Challenge. Jeden Tag (Ausnahme: Mittwoch und Sonntag) lesen wir einen Abschnitt in der Bibel. Das Buch "Bibel. Echt jetzt!?" begleitet uns. Darin finden sich zu jedem Bibelabschnitt Gedanken von erfahrenen Bibel-Lesern, weiterführende Fragen und manchmal eine Aufgabe.

Reden mit Gott

Gebets-Stationen in der Kirche

Beten, so sagt es der Reformator Johannes Brenz, ist ein Reden des Herzens mit Gott in Bitte und Fürbitte, Dank und Anbetung. Dass wir beten - also mit Gott reden - das wünscht sich Gott von Herzen. Denn mit jemandem reden, ihm von meinem Leben erzählen, von dem, was gerade los ist und was mich beschäftigt, das zeigt, dass es da eine Beziehung gibt. Und Gott will in Beziehung zu uns Menschen leben. Er hat Interesse an uns und unserem Leben. Im Gebet könne wir uns ihm öffnen, mit ihm reden. Dabei sieht er „in unser Herz“. Er weiß, was hinter den Worten steht. Deshalb können wir mit ihm reden, wie es uns ums Herz ist.

 

Wenn wir nicht wissen, was wir sagen sollen, dann finden wir in der Bibel viele Gebete, die wir einfach nutzen dürfen: die Psalmen. Ein ganz bekannter Psalm ist Psalm 23. Er beginnt mit den Worten "Der Herr ist mein Hirte..." Oder wir können das Gebet beten, das Jesus seinen Jüngern beigebracht hat, das Vaterunser.

Wie wird das Leben gut?

Diese Frage stellt sich vermutlich jeder Mensch und sicher finden wir ganz unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Auch Gott, der uns Menschen geschaffen hat, hat sich diese Frage gestellt. Spätestens, als er bemerkte, dass es nicht so gut wird, wenn er uns Menschen einfach machen lässt...

 

Das Alte Testament erzählt, dass Gott den Israeliten Regeln zum Leben gegeben hat. Wenn sich jede und jeder an diese Regeln hält - so die Idee - dann kann Leben auf dieser Erde gut werden. Wir finden diese Regeln im 2. Buch Mose 20, 1-21. Diese Regeln sind wir Zäune. Sie schränken uns in einer total gedachten Freiheit ein, um den Mitmenschen ihr Recht auf Leben zuzugestehen. Für Leben, das gut werden soll, ist es hilfreich, diese Regeln auswendig zu können, um sich daran zu halten. Hier kannst du das üben.

 

Jesus hat die 10 Gebote, wie wir die Regeln aus dem Alten Testamten nennen, zusammengefasst. Sein Leitsatz lautet: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst." (Lukas 10,27).

Bilder von Gott

Wie ist Gott? Genau sagen kann das keiner. Aber in der Bibel finden wir verschiedene Aussagen darüber, wie Menschen Gott erlebt haben. Eines der wohl bekanntesten Bilder ist das Bild vom guten Hirten (Ps 23), aber auch das Bild von der tröstenden Mutter (Jes 66,13) oder vom barmherzigen Vater (Lk 15, 11-32) sind sehr bekannt und beliebt. Auch in modernen Liedern werden Bilder von Gott "gemalt". Zum Beispiel im Lied von Adel Tawil "Ist da jemand".

 

Die Konfirmanden haben verschiedene Bilder von Gott gesammelt und auf Papier gebracht, welche Eigenschaften Gottes das jeweilige Bild zum Ausdruck bringt. Dabei wurde deutlich, dass Gott in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich erlebt werden kann. Trotzdem ist und bleibt er derselbe. 

 

Wie ist Gott? Diese Frage bleibt eine Frage mit vielen Antwortmöglichkeiten. Aber das hat auch Positives: Ich muss Gott nicht auf ein Bild festlegen, sondern darf ihm die Freiheit lassen, mir auch ganz anders und für mich neu zu begegnen.

Ihr habt den Aufbruch gewagt!

bike for bibles

Am 11. Oktober waren dreizehn unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit vier Mitarbeitern für bike for bibles unterwegs. Mit dem Fahrrad ging es quer durch den Kirchenbezirk Brackenheim: von Neipperg über Dürrenzimmern, Hausen, Meimsheim, Botenheim, Güglingen, Pfaffenhofen, Kleingartach, Niederhofen bis nach Stetten. Für jeden gefahren Kilometer erhielten die Konfirmanden einen Punkt. In den genannten Orten gab es jeweils eine Spielstation, an der zusätzliche Punkte erspielt werden konnten. Zuvor hatten die Konfirmanden sich Sponsoren gesucht, die für El Pan de vida, ein Hilfsprojekt der Deutschen Bibelgesellschaft in Peru, spenden. Unsere Konfirmanden erradelten und erspielten 82 Punkte, die von den Sponsoren in den stolzen Betrag von 1192 € verwandelt wurden. Mit diesem Betrag belegten unsere Konfirmanden in der Gruppenwertung Platz 5 von 10 Gruppen.

Herzlichen Dank für diesen Einsatz an die Konfis und an ihre Sponsoren!

Klettern in Zaberfeld

Wie Abraham und Sara

Mit dem ersten gemeinsam verbrachten Mittwochnachmittag Mitte September und dem Vorstellungsgottesdienst seid ihr aufgebrochen in einen neuen Lebensabschnitt: den Lebensabschnitt als Konfirmandin und als Konfirmand. Auch Abraham und Sara - so erzählt es die Bibel - sind aufgebrochen, weil Gott sie gerufen hat (1. Buch Mose 12). Gott hat Abraham und Sara versprochen, sie zu segnen, damit sie zum Segen für andere werden. Das - so glaube ich - ist auch uns versprochen. Gott segnet uns, er beschenkt uns, - ganz unterschiedlich - mit Dingen, Begabungen und Fähigkeiten, damit wir diese Geschenke zum Wohl unserer Mitmenschen einsetzen. Gott segnet uns, damit wir zum Segen für andere werden. Schön, dass ihr, liebe Konfirmandinnen und liebe Konfirmanden, aufgebrochen seid und den Aufbruch gewagt habt in dieses Konfirmanden-Jahr! Über diesen Gott, der uns segnet und segnen will, werden wir miteinander nachdenken, ihn suchen, ihm begegnen - das wünsche ich uns.