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IHR ADVENTSKALENDER 2017

Gehen Sie in diesem Advent jeden Tag einen Schritt mit  uns

- bis zum Weihnachtsfest!

 

 

Schauen Sie einfach jeden Tag mal kurz hier herein und entdecken Sie Interessantes, Nachdenkliches... Viel Freude dabei!

 

Im dunklen Dezember

lässt der Advent jeden Tag

das Licht in deinem Leben neu aufleuchten!

1. Dezember

"Fröhlich soll mein Herze springen dieser Zeit,

da vor Freud alle Engel singen"

(Paul Gerhardt, 1607-1676, dt. ev. Theologe und Kirchenliederdichter)

 2. Dezember

 "Eine Kerze abbrennen lassen

und sich wirklich einmal die Zeit nehmen,

gar nichts weiter zu tun als dieses"

(Verfasser unbekannt)

 

 3. Dezember

"Die Zeit für Liebe und Gefühl, heute bleibt´s nur draußen kühl.

Kerzenschein und Plätzchenduft, Weihnachten liegt in der Luft"

(Verfasser unbekannt)

 

4. Dezember

Für den Plätzchenduft gibts heute ein ganz schnelles, kinderleichtes und leckeres Lebkuchenrezept:

350 g Mehl

300 g Zucker

100 g gemahlene Nüsse

3 TL Lebkuchengewürz

1 TL Nelkenpulver

1 Pck Vanillezucker

1 Pck Backpulver

250 ml Milch

150 flüssige Butter

2 EL Honig

4 Eier

Alle Zutaten verrühren, auf ein gut gefettetes Backblech streichen.

Bei 200° ca. 20 Min. backen.

Nach dem Backen mit Schokokuvertüre bestreichen und gleich in Stückchen schneiden - und geniesen!

 

 

5. Dezember

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
 

 

6. Dezember

"Wohin willst du gehn?"

fragte mich der Engel, als ich an der Kreuzung stand.

"Nach Betlehem" antwortete ich und breitete meine Landkarte umständlich vor ihm aus.

Lächelnd nahm er sie mir aus der Hand

und wies mir den weiten Weg

von meinem stets angestrengten Verstand

hin zur Güte meines Herzens.

Christine Spilling-Nöker

 

7. Dezember

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp - stapp, stipp - stapp und huckepack -
Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin'
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss' fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

Martin Boelitz (1874 - 1918)

 

8. Dezember

Glaube ist der Vogel, der singt,

wenn die Nacht noch dunkel ist.

Rabindranath Tagore

 

9. Dezember

Sieben Farben hat das Licht

will die Nacht vertreiben

sieh es an und fürcht dich nicht

soll nicht finster bleiben.

Lothar Zenetti

 

10. Dezember

Wir sagen euch an den lieben Advent.

Sehet, die zweite Kerze brennt!

So nehmet euch eins um das andere an,

wie auch der Herr an uns getan.

Freut euch ihr Christen, freuet euch sehr!

Schon ist nahe der Herr.

Maria Ferschl (1895–1982).

11.Dezember

Seht, die gute Zeit ist nah,

Gott kommt auf die Erde!

Kommt und ist für alle da,

kommt, dass Friede werde!

(Friedrich Walz)

 

12. Dezember

Immer ein Lichtlein mehr

im Kranz, den wir gewunden,

dass er leuchte uns so sehr

durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!

Rund um den Kranz - welch ein Schimmer!

Und so leuchten auch wir,

und so leuchtet das Zimmer.

Uns so leuchtet die Welt

langsam der Weihnacht entgegen.

Und der in Händen sie hält,

weiß um den Segen!

(H. und M. Claudius)

 

 

13. Dezember

Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig,

sondern das Licht.

(Antoine Saint-Exupèry)

 

14. Dezember

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei

Wo ist das Rezept geblieben
von den Plätzchen, die wir lieben?
wer hat das Rezept
verschleppt?

(Rolf Zuckowski)

 

Anisplätzchen

4 Eier                     mit

250 g Zucker        schaumig rühren, bis eine dicke, weißcremige Masse

                                entstanden ist

250 g Mehl            daraufsieben

1 EL gehackter Anissamen oder1gehäufter TL Anis gemahlen

                               dazu, alles mit einem Schneebesen unterheben.

Den Teig mit einem Spritzbeutel mit glatter Tülle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen (kleine Häufchen, sie laufen etwas auseinander!)

Über Nacht bei Zimmertemperatur trocknen lassen!

Am nächsten Tag bei 160 ° C

ca. 20 Min. backen

Wichtig: Anisplätzchen müssen oben hell bleiben und unten hellbraune "Füßchen" bekommen.

Mmmmmh!

 

15. Dezember

Advent

Wenn da Pulverschnee mit seiner Pracht,
as Hoamatland zum Kunstwerk macht.
Da Mensch vom Gmüat her staader wird,
am Obnd an Kachelofa eischürt.
De Kinder Wünsch ans Christkind stelln,
erwartungsvoll de Tog scho zähln.

Wenn d Fenstastern wia Lichtorgln blitzn,
de Geldbeitl recht locker sitzn.
Da Mensch mehr isst, als a vatragt,
se spaater mitm Abnehma plagt.
Wia varuckt durch alle Gschäfta rennt,
se am Billigglühwein d Lippn vabrennt,
dann is's Advent.

von Wolfgang Ammer

 

16. Dezember

Unsere Adventslichter sind ein voraus laufender Glanz jener Herrlichkeit,

die sich aufmacht,

um über der Finsternis des Erdreichs aufzugehen.

(Helmut Thielicke)

 

17. Dezember

Wir sagen euch an, den lieben Advent.

Sehet, die dritte Kerze brennt!

Nun tragt eurer Güte hellen Schein

weit in die dunkle Welt hinein.

Freut euch ihr Christen,

freuet euch sehr!

Schon ist nahe der Herr!

Maria Ferschl (1895–1982)

 

18. Dezember

Nur wer die Herzen bewegt,

bewegt die Welt.

(Verfasser unbekannt)

 

 

19. Dezember

"Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren

und versuchen,

es das ganze Jahr hindurch aufzuheben."

(Charles Dickens, 1812-1870)

 

 

20. Dezember

Mache dich auf und werde Licht; denn dein Licht kommt,

und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker;

aber über dir geht auf der Herr,

und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen

und die Könige zum Glanz,

der über dir aufgeht.

Jesaja 60, 1-3

 

21. Dezember

Die Adventszeit ist die Zeit,

in der man Zeit hat,

darüber nachzudenken,

wofür es sich lohnt,

sich Zeit zu nehmen.

(Gudrun Kropp, Lyrikerin, Kinder- und Sachbuchautorin)

 

 

 

22. Dezember

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,

wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern du gehst,
so wie du bist, darauf zu,
dann, ja dann fängt Weihnachten an.

Rolf Krenzer

 

23. Dezember

Hört ihr den frommen leisen Ton,

wie Jubel und Frohlocken?

Ich glaub,

die Englein läuten schon

die goldnen Weihnachtsglocken.

(Eduard Mörike)

 

24. Dezember Heilig Abend

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die vierte Kerze brennt.
Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht.
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

Maria Ferschl (1895–1982)

 

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,

und die Herrschaft ist auf seiner Schulter;

er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst.
Jesaja 9, 6

 

Die Botschaft von Weihnachten:
Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
Sie überwindet den Hass
wie das Licht die Finsternis.
Martin Luther King

 

 

 

ALLEN EIN GESEGNETES WEIHNACHTSFEST!

 

 

 

 

 

Es ist so weit - schon wieder Advent!

Ein paar Zeilen zur Einstimmung...

 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
den Vers ein jedes Kind schon kennt,
und denkt bei sich, bald wird er kommen,
zu allen, die sich gut benommen.
So warten sie ganz aufgeregt,
und hoffen, dass er sich bewegt
von seinem Heim in weiter Ferne,
dort, wo am Horizont die Sterne.
Und wer noch rät, wer das wohl sei
dem helf' ich kurz und knapp dabei:
Knecht Ruprecht mit dem schweren Sack
ist's, der den Kindern Freude macht.
Sie nennen ihn auch Nikolaus,
der mit dem klitzekleinen Haus,
und andre sagen dann und wann,
es sei der liebe Weihnachtsmann.
Der Grund der Freude, ist doch klar,
das macht es ja so wunderbar,
das sind die Mengen von Geschenken,
an die sie immerzu nur denken.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Den Vers ein jeder Mensch noch kennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
ohje, das Christfest vor der Tür!
Das heisst doch: auf! Geschenke kaufen,
zum xten Mal zum Laden laufen,
das Geld rinnt schneller durch die Finger,
der Kontostand wird nur geringer,
da soll man auch noch fröhlich sein,
wenn alle nach Geschenken schrein?
Was kauf ich nur für jene, diesen,
viel wird im Laden angepriesen,
doch wenn er das dann gar nicht mag,
ist auch dahin der schöne Tag,
und so erstreckt sich dann die Suche-
dass niemand mir den Tag verfluche...

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
Ein Lichtlein, das ein jeder kennt,
ein Licht, das funkelt und auch strahlt,
ein Licht, das manche Schatten malt,
ein Licht, das uns den Weg erhellt,
ein Licht, das uns den Gruß bestellt:
Advent, es ist die Zeit des Wartens,
und nicht des emsig, eifrig Startens
in einen Kauf- und Sinnesrausch
der endet im Geschenketausch.

Nein, Warten, das ist angesagt,
und wer so recht zu warten wagt,
der wird alsbald im Geist erfahren:
was einst geschah vor vielen Jahren,
dass Gottes Sohn ward dort gebor'n,
das ist auch heute nicht verlor'n,
es ist für die Glückseligkeit
und all der Kinder Fröhlichkeit
die Ursach und der einzig Grund,
das tut uns das Wort Gottes kund.
Der Herr, er kam, als kleines Kind,
das auf sich nahm all uns're Sünd,
er kam, weil es so dunkel war,
er kam, und bracht' das Licht uns dar,
das Licht, das alles helle macht,
sogar der Seele tiefste Nacht.
Er schenkt uns Hoffnung, Liebe, Mut,
er hilft, er richtet alles gut.

Advent, da soll'n wir uns besinnen
auf das, was Gott will wohl beginnen
mit uns und unserm ganzen Leben,
dass wir nicht nur nach Wohlstand streben.
Des andern Wohl soll uns allein,
und auch in Zukunft wichtig sein.
Gott schenkt uns dazu auch den Mut,
denn letztlich macht er alles gut.
Er ist mit seinem Geist dabei,
das macht uns alle richtig frei,
damit wir sehn, wie's andern geht
und wie's um unsern Nachbarn steht.

Wir sollen auch ja nicht vergessen,
wem wir verdanken unser Essen,
denn das sind Menschen, weit entfernt,
wie man schon in der Schule lernt,
die werkeln dort für wenig Lohn -
im Grunde ist es ja ein Hohn:
Damit wir hier schön billig leben,
kann niemand dort nach Wohlstand streben,
Sie leben dort in kleinen Hütten,
und wenn es mal beginnt zu schütten,
dann wird die Hütte fortgeschwemmt,
und mit ihr noch das letzte Hemd.
Mit wenig kann man vieles tun,
drum lasst uns heute auch nicht ruhn.

Advent - lasst uns doch in uns gehn
und sie dort nicht im Regen stehn.
Lasst uns mal jenen Freude machen,
die sonst nichts haben mehr zum Lachen.
Dann wird das Christfest dieses Jahr,
vielleicht mal anders - so wie's war
vor vielen hunderten von Jahren,
als wir noch nicht geboren waren.
Denn damals in der heil'gen Nacht
da haben Hirten wohl gewacht,
und ihnen ward zuerst gesagt
was heut' fast keiner glauben mag:
dass dieses Kind der Heiland ist,
der Herr, der Helfer Jesus Christ.
Das Kind in Armut war geborn,
Gott hatte es sich auserkorn.
Drum sollen wir daran nun denken,
wenn wir uns wieder mal beschenken.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
damit ein jeder Mensch erkennt,
dass Gott für uns den Frieden will,
dass es mal werde richtig still,
dass niemand mehr in Ängsten lebe,
dass jeder nur nach Frieden strebe,
dass wir vertrauend uns begegnen,
damit es Segen möge regnen
auf diese uns're arme Welt,
in der, wie's scheint, nur zählt das Geld.

Advent, Advent, lasst uns das Licht
das heut' erstrahlt, vergessen nicht.
Lasst es uns in die Welt reintragen,
heut' und an allen andern Tagen,
Damit es werde hell im Herzen
und niemand leide große Schmerzen,
damit sich freu'n kann alle Welt,
weil ihr das Heil ist schon bestellt.
Amen, das sagen wir zur Stund,
Amen, wir tun der Welt es kund.